Übernachtung auf dem Chasseral

Am 4. Oktober übernachtete ich auf dem Chasseral (JN37MD), leider war es an diesem Tag so stürmisch, dass es unmöglich war, den 2m Beam aufzubauen. Es regnete und stürmte so stark, dass mir nach kurzer Zeit die Hände so einfroren, dass ich kaum noch die Schrauben anziehen konnte, und auch der Portabelrotor konnte die Antenne nicht konstant in eine Richtung stehen lassen, immer drehte der Wind die Antenne weg und drohte, den ganzen Portabelmast zu knicken. Das Risiko, dass somit die Antenne auf ein Auto fällt, war gross, und auch das Antennenkabel konnte ich bei dem Wetter nicht durch das Fenster rein ziehen, so beschloss ich den Abbruch des Portabel Einsatzes. Ein Versuch, den DO1KTS aus Köln auf 2m mit der Mobilantenne zu erreichen, schlug fehl, auch auf 6m konnte er nichts hören, wobei er mir dort auch keine Antwort geben durfte. So blieb uns nur noch das Relais Bachtel auf 439.400Mhz. das mit Echolink zusammengeschaltet ist, um ein kurzes QSO zu tätigen. In der Nacht wurde dann das Wetter besser, und so machte ich am nächsten Morgen noch folgende Fotos vom Chasseral, als ich wieder runter fuhr.

Im Hintergrund die Fernsehsendeanlage, die jeden 6m Empfang verunmöglicht!

 

Blick Richtung Süden und den Bielersee.

 

Das Berghotel auf dem Chasseral 1607m.

 

Blick Richtung Norden, Frankreich und Deutschland.

 

Blick Richtung Westen und dem Neuenburgersee, bei der Talfahrt.

 

Blick zurück auf den Chasseral und die Fernsehsendeanlage.